4) Kaiserstuhlexkursion

Der Kaiserstuhl ist eines der bekanntesten und am besten untersuchten Vulkangebiete Deutschlands. Er entstand vor rund 16 Millionen Jahren und stellt heute den Rest eines einstmals höheren Vulkangebirges dar. Durch die Erosion wurden besonders auch die Bereiche im Inneren dieses Vulkans freigelegt, so dass wir heute in der Lage sind, nicht nur Laven und Tuffe eines Stratovulkans - ähnlich den noch tätigen Vulkanen Vesuv oder Ätna - zu studieren, sondern auch das subvulkanische Zentrum, das unter hunderten von Metern Vulkangesteinen erstarren musste und jetzt wieder frei liegt.

Der Kaiserstuhl zeichnet sich durch eine Vielzahl verschiedenster Vulkangesteine aus, je nach Bildungsbedingungen, Erstarrungsformen und Chemismus (Laven, Tuffe, Agglomerate, Karbonatit, Tiefen- und Ganggesteine).

Die Exkursion führt nach einer ausführlichen Einführung in den Kaiserstuhlvulkanismus zu einigen der noch gut erreichbaren Aufschlüsse und Steinbrüche, in denen diese Gesteine noch offenliegen. Dabei wird auch auf die jüngere geologische Geschichte des Kaiserstuhls eingegangen, wie die Lössablagerungen oder die Entstehung des Wasenweiler Rieds.

Tagesexkursion: Ca. 75 km Länge, 6-8 Stunden

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