16) Geologie und Bergbau im alten Bergbaurevier Wittichen

Diese Exkursion führt über den geologischen Lehrpfad rings um das ehemalige Kloster Wittichen. Hier wurde im ausgehenden Mittelalter, verstärkt noch in der Neuzeit (zwischen 1720 und 1845) intensiver Bergbau auf Silber und Kobalt betrieben, der viele, heute noch sichtbaren Spuren hinterlassen hat.

Geologisch befinden wir uns im Grundgebirge des Mittleren Schwarzwalds, hier vor allem vertreten durch Granite, in denen die Erzgänge aufsitzen. An mehreren Stellen sieht man Gesteine des Deckgebirges (Buntsandstein und Gesteine des Rotliegenden), die im Bereich von Verwerfungen den Granit überlagern.

Auf dieser Exkursion soll allerdings nicht nur der geologisch Interessierte auf seine Kosten kommen, auch der Mineraliensammler kann hier einige schöne Belegstückchen mitnehmen: Die beiden großen Halden, die am Lehrpfad liegen, enthalten noch eine ganze Menge von Mineralien, die beim früheren Abbau mit dem tauben Gestein abgelagert wurden. Insbesondere Uranmineralien - das Uran wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts von Pierre u. Marie Curie entdeckt - waren damals nutzlos und finden sich daher noch häufig im Haldenmaterial (wir nehmen dazu natürlich einen Geigerzähler mit!).

Tagesexkursion: Ca. 7 km Länge, je nach Wandergeschwindigkeit und Verweildauer bei den Stationen oder auf den Halden 4 - 6 Stunden mehrere, z. T. auch längere Steigungen

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