13) Vom Feldberg über den Felsenweg nach Bärental

Der Feldberg ist mit 1493 m NN nicht nur der höchste Gipfel der deutschen Mittelgebirge, er ist auch eine äußerst reizvolle Landschaft, die jährlich von Tausenden besucht wird.
Botanisch und geologisch bietet der Feldberg einige Besonderheiten. So werden Pflanzenstandorte und Pflanzengesellschaften, wie Matten, Feuchtwiesen und Moore angetroffen, zum Teil mit alpinen und nivalen Florenelementen in den Bereichen, wo oft bis August der Schnee liegen bleibt. Der Felsenweg, auf dem diese Exkursion zum Feldsee hinunter führt, berührt alle diese Standorte und zeigt eine überaus bunte Vielfalt seltener Pflanzenarten. Die geologische Landschaftsgeschicht des Feldbergs ist geprägt duch die Eiszeiten, die eine ganze Reihe typischen Formen hinterlassen haben: das Feldseekar, das Feldseemoor, Moränen und typische Talformen finden sich entlang der Wanderungen. Zu Beginn der Tour hinauf zum Feldberggipfel müssen jedoch auch die Probleme angesprochen werden, unter denen alle vielbesuchten Berge und Gipfel zu leiden haben, nämlich die verstärkte Erosion durch die Besucherscharen und die Versuche, dies zu verhindern, wenigstens zu minimieren oder gar wieder rückgängig zu machen. Vom Feldsee führt der Weg durch das Seebachtal nach Bärental, von dort per Bus zurück zum Ausgangspunkt.

Tagesexkursion: Ca. 12 km Länge, je nach Wandergeschwindigkeit und Verweildauer bei den einzelnen Aufschlüssen und Pflanzenstandorten 6 -7 Stunden
mehrere, z. T. auch längere Steigungen und abfallende Wegstrecken

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